Montag, 29. Juni 2015

"Heute bin ich dankbar für... und hadere nicht dauernd mit dem Schicksal" - die Dankbarkeitschallenge im Juli!

Dankbarkeitschallenge Jules kleines Freudenhaus

Das Leben passiert einfach. Und manchmal haut es dir voll eins in die Fresse. Mitten rein, statt knapp daneben. Das Schicksal ist ein ganz mieser Verräter. Nach den vielen Schicksalsschlägen in den vergangenen Jahren hat es mal wieder bei uns zugeschlagen. Wie in einem meiner Lieblingsbücher dieses Mal: Krebs. Krebs ist auch so ein mieser Verräter. Krebs ist ein Arschloch! So! 

Und dieses Mal hat es nicht einen großen Lieblingsmenschen getroffen, sondern ein kleines Mini-Menschlein, pünktlich zu ihrem 4. Geburtstag. Verstehen kann und werde ich es einfach nicht. Das Schicksal (und meine kleine, tapfere Kämpferin) wird es uns in den nächsten Monaten zeigen und uns alle auf die Probe stellen. Yes or no, Top oder Flop, Freud oder (noch mehr) Leid. 

Pfingstrose peonie blossom

Bartnelke rosa

Nicht nur die vergangenen Tage haben mir gezeigt, wie schnell das Schicksal zuschlagen kann. Umso wichtiger ist es mir persönlich noch einmal geworden, die schönen kleinen Dinge zu wertschätzen.                                                                          Wert        schätzen! 

Die Nachrichten, ob die privaten oder die in der Tagesschau, suggerieren uns, dass überall nur Schlimmes passiert. Dabei ging es uns doch eigentlich in der Geschichte nie so gut wie heute. Wir leben hier in einem Land ohne Krieg, ohne Verfolgung, wir dürfen so viele Kinder bekommen, wie wir möchten, hier dürfen Männer Männer und Frauen Frauen heiraten, wir dürfen eine Schulbildung genießen, uns einen Beruf, den Lebenspartner und unsere Freunde aussuchen. Wir haben eines der besten Gesundheits- und Solidaritätssysteme der Welt. Ich bin gesund und wenn nicht, dann bekommen wir medizinische Hilfe. Ja, Scheiße passiert. Viel Scheiße. Es gibt sehr schlimme, traurige, stressige, ruhelose Tage. Aber im Vergleich zu vielen vielen anderen Menschen, geht es uns, geht es mir doch eigentlich gut. 

In einem der letzten Flow-Magazine habe ich einen tollen Artikel über die Achtsamkeit im Alltag gelesen und einen über die Dankbarkeit. Dankbar zu sein, mit dem wie es ist. Mit dem, was man hat. Leider vergessen wir das im Alltag viel zu oft. Dabei hat das Leben, dieser Sommer und im Besonderen der nächste Monat es doch verdient, sich bewusst zumindest einmal am Tag vor Augen zu halten, wie gut es uns gut, wofür wir einfach dankbar sein können. 

Viele kreative Köpfe und auch Blogger haben sich dazu schon einmal ihre Gedanken gemacht. Daraus entstanden ist z.B. dieses wunderschöne Projekt: 365 Grateful. Oder Lori Portka, eine New Yorker Künstlerin, hat 100 Porträts von Menschen gemacht, denen sie dankbar ist. Georgia Brizuela schreibt einen wunderbaren Blog über die Dankbarkeit als Mama und hält regelmäßig dankbare Momente mit ihren Kindern in dem wunderschönen Blog Documenting Delight fest. 

Dankbarkeitstagebuch Flow Magazin Pfingstrosen

Im Juli habe ich mir vorgenommen, jeden Tag einen Dankbarkeitsmoment fest zu halten. Einmal am Tag alle Schicksalsschläge und Sorgen zu vergessen und mich darauf zu besinnen, wie gut es uns geht. Dass wir eine Menge gute Gründe haben, dankbar zu sein. Meine kleine ganz eigene Dankbarkeitschallenge.

Jeden Tag werde ich auf meinem Instagram-Profil ein Bild zeigen, das zeigt:
Dafür bin ich heute dankbar!

Vielleicht werde ich auch dazu ein wenig twittern, facebooken, googlen oder pinnen. Vielleicht werde ich auch jeden Tag noch ein Sätzchen in das schöne Dankbarkeits-Tagebuch aus der letzten Flow schreiben. In jedem Fall wird es am 31. Juli 2015 31 quadratische Dankbarkeitsbilder bei Instagram und auf meinem Handy geben. Zum Erinnern, zum Aufhängen, zum Innehalten, zum Nachdenken, zum dankbar sein. 31x Dankbar! 

Vielleicht habt Ihr ja Lust mit zu machen? Dann zeigt doch eure Dankbarkeitsmomente unter dem Hashtag #dankbarkeitschallenge ! Verlinkt mich auch gern unter euren Bildern und ich komme euch virtuell besuchen. Ich freue mich sehr über Mit-MACHER und Mit-Leser. 

Also lasst uns im Juli jeden Tag ein wenig achtsamer sein und mit uns mit diesem Leben arrangieren.

Kommentare:

  1. Liebe Jules, Du hast so recht, mit dem was Du sagst. Das kleine Büchlein ist mir vor kurzem auch in die Hände gefallen, bisher habe ich aber noch nichts hineingeschrieben. Danke für Deinen Anstoß und alles Liebe für Dich, Deine Viola

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  2. Oh Jules, wie furchtbar! Mir tut das so für euere kleine Kämpferin leid und ich drücke alle Daumen dass sie ihren schweren Kampf gewinnen wird!!! Mir fehlen echt die Worte für sowas!

    Mit allem anderen hast Du natürlich so Recht und leider vergessen wir das viel zu oft im Alltag, wenn wir nur auf die Doofigkeiten und vermeintlichen Probleme und Sorgen achten. Ich versuche mit deshalb auch möglichst oft in Achtsamkeit und Dankbarkeit zu üben!

    Ich drück Dich aus der Ferne!
    Kristin

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  3. liebste Westenschnitte...ich kann es auch nicht und bin in Gedanken ganz fest bei euch...drück dich fest und freue mich auf unsere Runde morgen...und immer das weisst du dankbar, dass wir uns kennenlernen durften...dicken Kuss, liebste Musikschwester...auch an deine Lieben und die süsse Kämpferin...wir sind bei euch...für immer...deine Südenschnitte...

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  4. Liebe Jules, wie entsetzlich!!!
    Von Herzen die besten Wünsche + tausend Momente des Kraftspendens!
    Du Liebe, was macht Ihr da mit... :(
    Herzliche Grüße . M

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  5. Liebe Jules,

    ich schicke dir einen dicken Kraft-Drücker!
    Die kleine Kämpferin wird das schaffen!

    Alles Liebe
    Sarah

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Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. Immer wieder eine große Freude im kleinen Freudenhaus.

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